Sozialwirtschaft?

Der Studiengang Sozialwirtschaft wurde an der Evangelischen Fachhochschule Nürnberg 2006 neu eingeführt.

Dieser Studiengang ist an der Schnittstelle von Sozialer Arbeit und Betriebswirtschaft angesiedelt.

Der starke gesellschaftliche Wandel, sowie die angespannte finanzielle Situation der öffentlichen Haushalte und eine Umstrukturierung der Finanzierunginstrumente (wie zum Beispiel das Persönliche Budget) erfordern heutzutage umso mehr wirtschaftliches und soziales Handeln gleichermaßen. Für diese neuen Anforderungen werden Fachkräfte benötigt, die betriebswirtschaftlich denken und handeln, fundierte rechtliche Kenntnisse haben sowie diese in Bezug zum Sozial- und Gesundheitswesen setzen können.

 

Studieninhalte

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Soziale Arbeit
  • Recht
  • Gesellschaftswissenschaften
  • Vertiefende Qualifizierung und Bachelorarbeit
  • Praktisches Studiensemester

Weiteres finden Sie in der Informationsbroschüre oder wenden Sie sich direkt an Prof. Dr. phil. Dr. habil. Uwe Kranenpohl

 

Buchrezensionen

Eine Auswahl an aktuellen Büchern rund um das Thema Sozialwirtschaft finden Sie hier.

Die Vernetzung der Schnittstellen sehen wir als unsere Aufgabe

„Aufgaben und Leistungen der Sozialwirtschaft in Bayern“

Mit dem Forschungsprojekt sollen die „Aufgaben und Leistungen der Sozialwirtschaft in Bayern“ erfasst und in ihrer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedeutung beschrieben werden. Ziel der Studie ist es, zunächst einen Rahmen zu entwickeln, auf dessen Basis bestehende Daten zur Sozialwirtschaft in Bayern systematisiert und vereinheitlicht werden können.



1. Zielsetzung:

Über die Leistungen verschiedener Wirtschaftsbranchen werden regelmäßig Kennziffern veröffentlicht, mit denen Leistungspotenziale und Entwicklungen erkennbar werden. In der Sozialwirtschaft, der Dienstleistungsbranche des Sozial- und Gesundheitsbereiches, gibt es gegenwärtig keine solche umfassende und wirtschaftliche Leistungsbilanz. Dies gilt sowohl für die Bundes- wie die Länderebene. Mit dem Forschungsprojekt sollen deshalb die „Aufgaben und Leistungen der Sozialwirtschaft in Bayern“ erfasst und in ihrer gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedeutung beschrieben werden. Ziel der Studie ist es, zunächst einen Rahmen zu entwickeln, auf dessen Basis bestehende Daten zur Sozialwirtschaft in Bayern systematisiert und vereinheitlicht werden können. Darüber hinaus wird ein Referenzmodell entwickelt, mit dessen Hilfe Wertschöpfungsprozesse der Sozialwirtschaft mit Kennziffern erfasst und deren volks- bzw. regionalwirtschaftlichen Wirkungen beschrieben werden können.


2. Methodische Vorgehensweise

Die Datenerhebung erfolgt auf verschiedenen Ebenen:

1. Bestehende statistische Daten werden im Hinblick auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Sozialwirtschaft ausgewertet und systematisiert.

2. Mit Hilfe eines Datenerhebungsbogens werden vorhandene Daten bei der freien und privaten Wohlfahrtspflege abgefragt und dargestellt.

3. Es erfolgt eine Stichprobenerhebung ausgewählter Daten zu wirtschaftlichen Wertschöpfungsprozessen der Sozialwirtschaft.

4. Entwicklung eines Modells zur Darstellung der regionalwirtschaftlichen Wechselwirkungen und Transferleistungen zwischen Sozialwirtschaft und Wirtschaft sowie exemplarische Untersuchung dieses Modells am Beispiel von 2 bis 3 ausgewählten Trägern.


3. Auftraggeber

Auftraggeber der Studie ist die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern (LAGFW). Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen fördert die Studie.


4. Laufzeit

Die Projektlaufzeit ist Januar 2009 bis März 2010. Die Ergebnisse werden in einem Projektbericht und in einer Broschüre über die Sozialwirtschaft in Bayern veröffentlicht.


Kontakt:
Prof. Dr. Hans-Joachim Puch, Prof. Dr. Klaus Schellberg
direkt zur Evangelischen Hochschule Nürnberg

hier finden Sie die Broschüre über die Sozialwirtschaft in Bayern

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